Warum ein Projektmanagement-Tool als Autor Sinn macht
Als Autor hast du viele parallele Aufgaben: Ideen sammeln, Kapitel planen, Deadlines setzen, Recherchen organisieren und vielleicht mit Lektoren oder Co-Autorinnen zusammenarbeiten. Ein Tool, das dir hilft, alles an einem Ort zu strukturieren, spart Zeit, reduziert Stress und gibt dir einen realistischen Überblick über dein Schreibprojekt.
Entdecke die besten Projektmanagement-Tools für Schreibprojekte im Vergleich. Lerne Vor- und Nachteile kennen und finde heraus, welches Tool zu deinem Schreibstil und Workflow passt.
Was macht ein gutes Tool für Schreibprojekte aus?
Gute Projektmanagement-Tools für Autoren sollten
• Aufgaben und Deadlines sichtbar machen,
• Struktur für Ideen, Kapitel und Recherchen bieten,
• Resourcenplanung einfach gestalten und
• flexibel im Workflow anpassbar sein – auch über den Schreibprozess hinaus.
Vergleich der Tools
Hier vergleichen wir einige der bekanntesten Tools – von einfachen Boards bis hin zu vollumfänglichen Planungsanwendungen.
Trello – Das einfache Kanban-Board für Autoren
Trello ist wohl eines der bekanntesten Tools für Aufgabenplanung mit einem Kanban-Board-Ansatz. Du erstellst Boards, teilst sie in Listen (z. B. „Ideen“, „in Arbeit“, „Fertig“) auf, und befüllst sie mit Karten für einzelne Aufgaben.
Vorteile
• Sehr intuitiv und schnell eingerichtet
• Gute Sicht auf den Projektfortschritt durch Karten und Listen
• Viele Vorlagen und Integrationen
Nachteile
• Keine tiefen Funktionen für komplexe Workflows
• Bei großen Projekten ohne Zusatz-Integrationen etwas unübersichtlich
• Kommunikation und Timeline-Ansichten sind begrenzt
Für wen geeignet?
Perfekt für Solo-Autoren oder kleine Teams, die visuell arbeiten und eine leichte Struktur brauchen.
Notion – Das flexible All-in-One-Workspace-Tool
Notion kombiniert Projektplanung, Notizen und Datenbanken in einem Tool – ideal für Autoren, die ihre Schreibwelt zusammen mit ihren Projektaufgaben verwalten wollen. Du kannst Datenbanken für Kapitel, Figuren, Recherche oder Deadlines einrichten und miteinander verknüpfen.
Vorteile
• Extrem flexibel und anpassbar
• Viele Templates für Autoren-Workflows
• Kombiniert Projektmanagement mit Wissens- und Ideenverwaltung
Nachteile
• Einarbeitung kann länger dauern
• Für reine Schreibprozesse allein manchmal zu „offen“ ohne Struktur
• Offline-Funktionalität eingeschränkt
Für wen geeignet?
Autorinnen mit komplexeren Projekten (z. B. Buchreihen), die Aufgaben, Notizen und Recherche in einem System bündeln wollen.

Asana – Strukturierte Projektplanung für Teams
Asana ist ein klassisches Projektmanagement-Tool mit Aufgabenlisten, Timeline-Ansicht und Kalenderfunktionen. Das macht es ideal, wenn du Deadlines und Abhängigkeiten im Blick behalten musst.
Vorteile
• Klare Struktur mit Aufgaben, Unteraufgaben und Terminen
• Eingebaute Kalender- und Timeline-Ansichten
• Gut für Zusammenarbeit mit Lektorinnen oder Teamprojekten
Nachteile
• Kann für reine Solo-Autoren „zu viel“ sein
• Einige hilfreiche Funktionen nur in höheren Tarifstufen
• Einarbeitungszeit, bis alles sinnvoll eingestellt ist
Für wen geeignet?
Autoren mit vielen parallelen Projekten oder denen, die professionelles Task- und Zeitmanagement brauchen.
ClickUp – Alles-in-einem-Tool für kreative Projekte
ClickUp kombiniert Aufgaben, Notizen und Reporting – nachvollziehbar, dass es oft als „All-in-One-Tool“ bezeichnet wird.
Vorteile
• Viele Ansichten (Board, Liste, Kalender, Gantt)
• Sehr anpassbar
• Architektur für große Projekte und Teams
Nachteile
• Funktionsumfang kann überfordern
• Einarbeitung notwendig
• Oberfläche ist nicht so intuitiv wie bei kleineren Tools
Für wen geeignet?
Autoren, die sich eine langfristige Plattform für Aufgaben, Recherche, Teamarbeit und Workflow-Reporting wünschen.
Fazit – Welches Tool passt zu dir?
Es gibt kein „One-Size-Fits-All“-Tool. Wenn du gerade erst startest, ist Trello ein leichter Einstieg. Willst du mehr Struktur und Übersicht über größere Projekte, sind Notion oder Asana gute Optionen. Für sehr komplexe Workflows und Teamarbeit bietet ClickUp den größten Funktionsumfang.
Tipps für die Praxis
• Beginne mit einem kostenlosen Account und richte ein kleines Testprojekt ein.
• Definiere deine Arbeitsweise: Brauchst du Visualisierung, Timelines oder eher Notizen & Datenbanken?
• Passe das Tool schrittweise an, statt alles auf einmal zu konfigurieren.
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